16.04.2026 – Heute wurde in Schwedt/Oder eine Kooperationsvereinbarung für den „Zukunftsraum Berlin >< Szczecin“ von 14 Partnern feierlich unterzeichnet. Ziel ist es, die Impulse und Wachstumschancen der beiden Metropolen Berlin und Szczecin für die gesamte Region nutzbar zu machen. Durch die Berücksichtigung eines breiten Korridors, ausgehend von der schienengebundenen Achse zwischen den Entwicklungsmotoren Berlin und Szczecin, werden insbesondere die ländlich geprägten Teilräume und Kleinstädte stärker eingebunden.
Die Uckermark, der Landkreis Barnim und die Städte und Gemeinden im Nordosten Brandenburgs einschließlich der LEADER-Aktionsgruppen sind neben den Städten Eberswalde und Schwedt die zentralen Akteure in dieser Kooperation. Die kleineren Städte Angermünde und Prenzlau zählen mit zu den Unterzeichnern, ebenso die Stadt Bernau bei Berlin und der Bezirk Pankow von Berlin. Die Vereinbarung schafft damit die Grundlage für die Weiterentwicklung eines gemeinsamen Wirtschafts-, Lebens- und Mobilitätsraums. Die Kooperationspartner sind „überzeugt, dass durch echte Kooperation und partnerschaftliche Zusammenarbeit die Stärken jedes einzelnen Partners der Region sowie des Raumes als Ganzes besser zur Geltung kommen und genutzt werden können.“
Bildquelle: © Cornelia Jeske
Mit der Vereinbarung einer breiten Kooperation regionaler Akteure entlang des Korridors Berlin–Szczecin wurde ein Etappenziel des Dialogprozesses (REGIONALE) zur Umsetzung der landesweiten Regionalentwicklungsstrategie „Stärken verbinden“ in der Region Uckermark-Barnim erreicht. Zugleich greift die geplante Zusammenarbeit das länderübergreifende Ziel auf, entlang der schienengebundenen Entwicklungsachsen mit einem sektorübergreifenden Ansatz neue Kooperationen zu fördern und Synergien zwischen dem Flächenland Brandenburg und der Metropole Berlin zu schaffen. Darüber hinaus wird eine enge Zusammenarbeit mit Szczecin angestrebt. Die Pilotachse Berlin–Uckermark–Szczecin ist als gemeinsame Arbeitsaufgabe im Kabinettbeschluss der Länder vom Oktober 2022 benannt.
Im Zukunftsraum liegt mit dem Innovationscampus in Schwedt und seinen zukunftsweisenden Projekten schon heute ein dynamischer Nukleus für Transformation, Resilienz und mit überregionaler Ausstrahlung. Er ist ein eigenes Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklung mit Projekten vom Landkreis Uckermark und der Stadt Schwedt. Auch dessen Wirkung gilt es, für die gesamte Region zu nutzen und mit anderen Entwicklungssträngen und -effekten zu verweben.
Zwischen Berlin und Szczecin liegt ein Raum voller Chancen und Möglichkeiten, der partnerschaftlich weiterentwickelt und zukunftsorientiert vernetzt werden wird. Die enge Verzahnung von Wirtschaft, Wissenschaft, Mobilität und Kultur wird die Region Uckermark-Barnim nachhaltig stärken.








