Regionalentwicklungsstrategie

„Stärken verbinden“ in ganz Brandenburg

Bernau – Foto: stock.adobe.com

Dietmar Woidke, Kathrin Schneider

Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Chefin der Staatskanzlei Kathrin Schneider im Gespräch mit Landräten und die Oberbürgermeistern –  Foto: (c) dpa

Brandenburg hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt: Viele Orte haben Zuzug, große Unternehmen siedeln sich an, Gewerbeflächen werden knapp. Auch wenn diese Entwicklung dem ganzen Land zu Gute komm, so ist sie doch regional unterschiedlich verteilt: Das Land vereint wachsende Gebiete und strukturpolitisch schwächere Räume. Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im ganzen Land und der Zusammenhalt der Regionen ist ein zentrales Ziel der Landesregierung.

Um die wirtschaftliche Entwicklung zu stärken und die Ressourcen zu bündeln, setzte das Land im Jahr 2004 auf die Strategie „Stärken stärken“. Fünfzehn Regionale Wachstumskerne (RWK) – Städte oder Stadtverbünde – wurden benannt, die besonders gefördert wurden. Sie wurden zu Wachstumsmotoren im Land Brandenburg.

siehe auch: Evaluierung RWK-Prozess (PDF-Datei)

An diese Erfolge knüpfte die Landregierung im Jahr 2020 an. Mit einer geweiteten Regionalentwicklungsstrategie unter dem Motto „Stärken verbinden“ sollen die Impulse und Entwicklungschancen nun noch gezielter in alle Landesteile gebracht werden. Insbesondere die ländlich geprägten Regionen sollen besser einbezogen werden.

Das Ziel ist klar: Ganz Brandenburg soll an der guten Entwicklung teilhaben.

Die Landesregierung hat am 31. August 2021 die Eckpunkte dieser neuen Regionalentwicklungsstrategie (RES) im Kabinett beschlossen.

siehe auch: Kabinettbeschluss, Eckpunkte