Die Landesregierung unterstützt die Region Prignitz–Oberhavel mit einem Regionalbudget bei der Umsetzung ihrer regionalen Entwicklungsstrategie. Dafür stellt die Staatskanzlei in diesem und dem kommenden Jahr insgesamt 137.500 Euro bereit. Den Zuwendungsbescheid hat die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, bei einem Empfang der REG mbH mit Akteuren der Region in Netzeband (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) übergeben. Schneider: „Mit dem Regionalbudget geben wir der Region Prignitz–Oberhavel die nötigen Ressourcen, um sich noch besser zu verzahnen und Zukunftsprojekte stärker aufeinander abstimmen zu können. Wir schaffen gute Voraussetzungen, um die Wirtschaftskraft, den Tourismus und die Lebensqualität in der gesamten Region weiter auszubauen. Grundlage ist unsere im Jahr 2021 beschlossene Regionalentwicklungsstrategie unter dem Motto ‚Stärken verbinden‘, mit der wir die wirtschaftliche Dynamik der Regionalen Wachstumskerne in die Fläche tragen und ländlich geprägte Räume aktiv einbinden.“
Seit 2021 arbeiten die Partner in der Region bereits intensiv an gemeinsamen Vorhaben: Die Lage von Prignitz-Oberhavel zwischen Berlin und Hamburg soll als Impuls für den Korridor genutzt werden – mit modernen Hubs zum Arbeiten und Wohnen und im engen Austausch zwischen Metropolen und ländlichen Gebieten. Auch die Infrastruktur wird gestärkt und der Wassertourismus bis nach Mecklenburg-Vorpommern schrittweise ausgebaut. Mit dem Regionalbudget übernimmt die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH (REG) in Neuruppin die Koordinierung des Arbeits- und Abstimmungsprozesses, der REGIONALE. Die REG moderiert den Dialog, bringt Partner zusammen und gibt Impulse für neue Projekte. Sie ist das Scharnier zwischen der Region und der Landesregierung. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen REG und Staatskanzlei wurde im September 2025 unterzeichnet.
In der Diskussion war die Begeisterung für die regionale Zusammenarbeit greifbar, die Mitwirkenden plädierten klar für mehr Kooperation: der Turbo der drei Landkreise sei gestartet worden; als ein gemeinsamer Raum mit klaren Zielen werde man besser wahrgenommen als jeder einzeln, und um den Dialog komme man nicht herum, wenn man strategische Regionalentwicklung betreiben wolle, und deren Bedeutung sei nicht zu unterschätzen. Es wurde deutlich: der Gedanke der REGIONALE ist in der Region angekommen und wird gelebt.





